Senfgurken, zur Jause oder einfach nur zum Naschen

vegan

reicht für ca. 5 Gläser, je 340 g

Zugegeben, in meinem Garten in Hellmonsödt wächst keine so große Gurke. Ich bekomme sie von einer lieben Nachbarin geschenkt, sie hat ein Glashaus. Jedes Jahr bringt sie mir eine Gurke und unser Jahresvorrat an Senfgurken ist gedeckt.


Zutaten:
2 kg Gurken, geschält, halbiert, entkernt und in ca. 5 mm dicke Stücke geschnitten
3 gestrichene Essl. Salz

100 g Frühlingszwiebel, in Stücke geschnitten, ev. halbiert
ein roter Spitzpaprika, entkernt und in kleine Quadrate geschnitten
zwei Essl. Senfkörner
400 ml guter weißer Bio-Balsamicoessig
800 ml Wasser
300 g Zucker


Zubereitung:
Die geschnittenen Gurkenstücke mit dem Salz bestreuen und so viel Wasser zugeben, dass alles bedeckt ist. 24 Std. an einem kühlen Ort ziehen lassen.
Anschließend die Gurken abgießen und abtropfen lassen.
Mit den Zwiebelstücken und dem Paprika in Gläser schichten. Die Senfkörner gleichmäßig auf alle Gläser verteilen.
Die restlichen Zutaten aufkochen und kochend heiß über das Gemüse leeren. Das jeweilige Glas sofort verschließen.
Bei 90 Grad Ober-/Unterhitze ca. 30 Minuten im Backrohr einkochen.
Die Gläser anschließend auf ein Tablett stellen, mit einem Geschirrtuch abdecken und abkühlen lassen.
Leider müssen die Senfgurken mindestens einen Monat rasten, am besten im Keller, an einem kühlen, dunklen Ort.
Aber Achtung, ist ein Glas einmal geöffnet, dann wird es sofort aufgegessen. Suchtgefahr!


Wissenswertes:
Die Sorte, die ich verwendet habe, heißt „Riesenschäl“. Die Frucht wird sehr groß, hat wenig Kerne und ist nicht bitter. Am besten gedeiht sie im Glashaus. Sie muss auf jeden Fall geschält werden. Ihr Fruchtfleisch ist sehr fest und enthält wenig Wasser, daher eignet sie sich sehr gut zum Einlegen, aber auch zum Schmoren.


Tipps:
Man kann aber auch jede Gurke verwenden, die im Handel oder beim Gemüsemann als Freilandgurke angeboten wird.

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