vegan
für 6 Personen als Beilage, als Hauptspeise für 4 Personen
Rotkraut lässt sich auf viele Arten zubereiten. Wir haben auch schon einiges ausprobiert und gekostet, von pikant säuerlich bis leicht geräuchert. Aber ich kann mit Sicherheit behaupten, dass die süße Variante am besten schmeckt. Ich serviere es zu Wildgerichten oder zu einem Rinderbraten. Wenn die Veganerin mit am Tisch sitzt, so hat auch sie mit den veganen Erdäpfelknödeln eine vollwertige Mahlzeit. Zum Einfrieren bleibt bei uns meist nichts übrig.

Zutaten:
ein großer, gelber Zwiebel, fein gehackt
zwei Essl. Öl
zwei Essl. Zucker
100 ml Rotwein, wie immer optional
Saft einer Bio-Zitrone
Saft einer Bio-Orange
eine halbe Zimtstange
fünf Gewürznelken
zehn schwarze Pfefferkörner
Salz
2 kg Rotkraut, fein gehobelt
ein säuerlich schmeckender Apfel, geachtelt, entkernt und in dünne Plättchen geschnitten
Preiselbeerragout
zwei Essl. guter Balsamicoessig

Zubereitung:
Zwiebel goldbraun in Öl anrösten und mit dem Zucker karamellisieren. Während des Karamellisierens die Hitze zurücknehmen, der Zucker soll schmelzen und leicht anbräunen, die Zwiebel werden knusprig. Mit dem Rotwein, dem Orangen- und Zitronensaft ablöschen. Die Gewürze unbedingt in ein kleines Leinensäckchen oder einen Teefilter geben, damit sie vor dem Servieren problemlos aus dem Kraut gefischt werden können. Das Kraut und den Apfel dazugeben, alles gut umrühren und bei schwacher Hitze zwei bis drei Stunden köcheln. Immer wieder gut umrühren, bei Bedarf etwas Wasser dazugeben, es soll sich am Topfboden nichts anlegen.
Kurz vor dem Servieren die Preiselbeeren und den Essig dazugeben, drunter rühren und abschmecken. Eventuell noch Zucker und Preiselbeeren dazugeben, es soll richtig süß schmecken.

Tipps:
– Rotkraut eventuell schon am Vorabend zubereiten, dann kann es gut durchziehen. Bei diesem Essen gilt, wenn es noch einmal aufgewärmt wird, schmeckt es noch besser.
– Es lässt sich portionsweise bestens einfrieren. Es zahlt sich aus, eine große Menge davon zu machen.
– Passt gut zu Wildgerichten, Rinderbraten, aber auch gebratenen Weißwürsten und Knackern. Dazu serviert man am besten Semmel- und/oder Kartoffelknödel, Kroketten oder Erdäpfelschmarrn.
– Veganer lassen die Fleisch- und Wurstspeisen einfach weg. Ein Rezept für vegane Erdäpfelknödel findet sich in meinem Blog.
– Das Preiselbeerragout kann man auch selbermachen. Ich habe auch ein feines Rezept dafür, das erscheint demnächst.
