Als ich noch ein Kind war, gab es bei uns zu Hause für jede Jahreszeit ganz typische Speisen. Sehr zum Leidwesen meines Vaters, denn wenn er sich im Sommer eine seiner Leibspeisen “Geselchtes mit Grießknödeln und Sauerkraut“ wünschte, dann war die logische Antwort meiner Mutter: „Das ist Winterkost!“ Genau das ist mir eingefallen, als ich diese Woche den Puteneintopf kochte. Den mache ich nur im Herbst und im Winter, weil er leicht scharf und cremig ist und von innen heraus wärmt.
